Verjüngungskur und der „Unterschiedspieler“ vom Kaiserberg

Nach der Winterpause setzte Trainer Thomas Schuster verstärkt auf die Jugend, was sich als echter Glücksgriff erweisen sollte. Mit Armin Siljkovic, Vin Kill und Till Rauschenberger rückten drei hochtalentierte Akteure in den Fokus, die trotz ihres jungen Alters sofort ihre Qualität unter Beweis stellten. Ob als Stabilisator in der Defensive wie Armin Siljkovic oder als belebende Elemente in der Offensive – die Jungen brachten frischen Wind und enorme Spielfreude auf den Platz.

Einer prägte das Spiel des VfB in dieser Saison jedoch ganz besonders: Adis Siljkovic. In einem Portrait der „Rhein-Zeitung“ wurde er bereits als Dreh- und Angelpunkt gewürdigt, und auf dem Platz bestätigte er diesen Ruf als echter „Unterschiedspieler“. Adis Siljkovic bestach nicht nur durch seine enorme Spielstärke, sondern zeigte eine deutlich verbesserte Durchsetzungsfähigkeit in den Zweikämpfen. Er war es, der in engen Partien die Verantwortung übernahm – sei es durch seinen technisch anspruchsvollen Lupfer gegen Bitburg in Unterzahl, der dem VfB einen wichtigen Punkt bescherte, oder seine Nervenstärke bei entscheidenden Elfmetern.

Die Rückrunde zeigte einen VfB, der spielerisch gereift war. Selbst bei knappen Niederlagen gegen Top-Teams wie Eintracht Trier II oder die SG Schneifel hielt die junge Truppe mutig dagegen und versteckte sich nicht. Diese Phase der Saison legte den Grundstein für das, was im entscheidenden Frühjahrs-Endspurt folgen sollte: Eine Mannschaft, die durch eine gesunde Mischung aus jugendlicher Unbekümmertheit und der individuellen Klasse von Akteuren wie Adis Siljkovic jeden Gegner vor Probleme stellen konnte

Fotos: ©Max Jäger / @maxjaeger.media