Der VfB Linz bleibt in der Erfolgsspur. Im Heimspiel gegen den FV Rübenach feierte die Mannschaft von Trainer Thomas Schuster einen verdienten 4:1 (2:0)-Erfolg. Während die Kaiserbergelf mit dem dritten Sieg in Folge den elften Tabellenplatz erreicht, steht für die Gäste aus Rübenach nach dieser Niederlage der Abstieg aus der Rheinlandliga fest.
Dominanz in Durchgang eins
Von Beginn an ließ die Heimmannschaft keine Zweifel daran aufkommen, wer „Herr im Haus“ ist. Bereits in der 10. Minute ging der VfB in Führung: Luca Eric Kirschbaum war nach einem Abpraller zur Stelle und markierte das 1:0. Die Linzer blieben spielbestimmend, auch wenn phasenweise noch „Sand im Getriebe“ war. Kurz vor dem Pausenpfiff schlug Kirschbaum erneut zu: In der 43. Minute nutzte er einen weiteren Abpraller eiskalt zum 2:0-Halbzeitstand.
Kurze Schwächephase und Kirschbaums Antwort
Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie zunächst zerfahrener. In der 54. Minute verpasste Kirschbaum nach einem starken Vorstoß über links noch knapp das lange Eck, ehe sich der Schlendrian in die Linzer Hintermannschaft einschlich. Ein Fehler im Aufbauspiel mit anschließendem Ballverlust ermöglichte Rübenach den Anschlusstreffer zum 2:1 (55.) – ein Tor aus einer „Nichtchance“ heraus, das die Partie kurzzeitig wieder spannend machte.
Der VfB antwortete mit wütenden Angriffen. Fabio Schop prüfte den Gästekeeper mit einem Fernschuss (56.) und scheiterte in der 64. Minute nur knapp, weil ein Rübenacher Abwehrbein im letzten Moment blockte. In der 72. Minute klärte der starke Gästekeeper Tobias Oost noch gegen Kirschbaum, doch nur eine Zeigerumdrehung später war der Bann gebrochen: Nach einer Kopfballvorlage setzte der Doppeltorschütze seine enorme Geschwindigkeit ein, legte den Ball am Keeper vorbei und vollendete mit seinem dritten Treffer zum 3:1 (73.).
Adis Siljkovic setzt den Schlusspunkt
Den endgültigen Deckel auf die Partie setzte Adis Siljkovic in der 84. Minute. Nach einem überragenden Dribbling über die linke Seite vom eingewechselten Florian Mamuti bediente er mit einer flachen Hereingabe Adis Siljkovic, der zum 4:1-Endstand verwandelte. Ein „geiles Tor“, wie die Zuschauer am Kaiserberg feststellten. Kurz vor Schluss hätte Manuel Rott nach Vorarbeit des agilen Mamuti fast noch erhöht, doch die Abwehr der Gäste konnte klären.
Fazit und Ausblick
Mit nun 38 Punkten rangiert der VfB Linz auf Platz 11 der Rheinlandliga. Am Ende stand ein verdienter Arbeitssieg, der jedoch phasenweise noch „Luft nach oben“ ließ. „Drei Siege hintereinander machen Mut für die kommenden Aufgaben“, resümierte man im Lager des VfB.
Am kommenden Wochenende steht die Reise zur SG Arzfeld an. Auch wenn der Gegner bereits als Absteiger feststeht, ist Vorsicht geboten: Die Arzfelder wollen sich ordentlich aus der Liga verabschieden. Für die Kaiserbergelf gilt es, den Schwung mitzunehmen und auch auswärts zu bestehen.
Linz: Wielpütz – Juniku, Klein, Armin Siljkovic – Moritz Rott (85. Sejdija), Krupp (85. Manuel Rott), Becker, Rauschenberger (67. Mahmuti) – Schopp (78. Kill), Adis Siljkovic, L Kirschbaum (85. Kubatta)
Rübenach: Oost – Flies, Begen, Frohn, Schenk (69. Garske) – Emmerich – Geissen, M. Freisberg, Tillmanns, Fejza (67. Ben Khelifa) – Aliou (78. Bürger)
Schiedsrichter: Ronny Jäckel (Mayen-Hausen)
Zuschauer: 200
Tore: 1:0 Luca Kirschbaum (10.), 2:0 L. Kirschbaum (44.), 2:1 Hamza Aliou (54.), 3:1 L. Kirschbaum (73.), 4:1 Adis Siljkovic (84.).
Video Highlights der Partie
Fotos der Partie
©Max Jäger / @maxjaeger.media



















































































































