Archivfoto: Max Jäger
Der VfB Linz hat das Freitagabend-Spiel bei der SG 2000 Mülheim-Kärlich mit 0:4 (0:1) verloren. Bei strömendem Regen und heftigen Böen fand die von den Co-Trainern Michael Krupp und Yannick Dillmann gecoachte Mannschaft gegen den Gegner aus dem oberen Tabellendrittel nicht statt. Nach fünf Spieltagen steht die Kaiserbergelf mit nur einem Punkt am Tabellenende.
Die undankbarste Aufgabe der Liga
Die Kaiserbergelf steht im Regen, und der Wind bläst ihr scharf entgegen. Was nach dem Rücktritt von Trainer Thomas Schuster wie ein Sinnbild klingt, beschrieb am Freitagabend schlicht die Wetterlage in Mülheim-Kärlich. Schwerer hätte die Aufgabe in der aktuellen Situation kaum sein können: das bittere 4:5-Drama der Vorwoche nach eigener 4:0-Führung im Rücken, der Trainerrücktritt im Laufe der Woche im Kopf und ein starker Gastgeber vor der Brust.
Früher Rückstand nach Standard 🌧️
Schon in der 8. Minute geriet der VfB kalt in Rückstand. Nach einer Unaufmerksamkeit in der Hintermannschaft im Anschluss an einen Freistoß für die Gastgeber schaltete Mülheims Angreifer Martin Jacobs am schnellsten und markierte das 1:0. Linz bemühte sich um Stabilität, fand nach vorne im ersten Durchgang jedoch praktisch überhaupt nicht statt.
Zweite Halbzeit: Entscheidung nach sieben Minuten
Die Hoffnung auf Besserung nach der Pause wurde im Keim erstickt. Nur wenige Sekunden nach dem Wiederanpfiff unterschätzte die Linzer Defensive einen langen Ball, Pascal Steinmetz nutzte das eiskalt zum 2:0 (46.). Als Jacobs in der 52. Minute einen Freistoß per Kopf zum 3:0 verwertete, war die Partie frühzeitig entschieden.
Immerhin: Ein abgefälschter Freistoß in der 55. Minute brachte den ersten echten Torschuss des VfB. Spielbestimmend blieben aber die Gastgeber. In der 82. Minute stellte Tim Thielen nach einem Durchbruch über die linke Seite den verdienten 4:0-Endstand her. In der 88. Minute traf ein Linzer Freistoß noch den Pfosten, der Ehrentreffer blieb aus.
Fazit
Ein 0:4 beim Gegner aus dem oberen Tabellendrittel, kein eigener Treffer, nur ein Punkt nach fünf Spieltagen und das Tabellenende: Der Auftritt bei der SG Mülheim-Kärlich war in dieser Woche und bei diesem Wetter eine besonders undankbare Aufgabe – ein Ergebnis, an dem es nichts schönzureden gibt.
Flutlichtkracher zum Winzerfest: Jetzt erst recht! 🔥
Die Chance zur schnellen Wiedergutmachung kommt schnell: Am Freitag, 11. September, um 19:30 Uhr empfängt der VfB Linz die Spvgg. EGC Wirges auf dem Kaiserberg. Weil an diesem Wochenende auch das traditionelle Linzer Winzerfest stattfindet, ist für eine besondere Kulisse gesorgt. Ein Freitagabend-Heimspiel während des Winzerfests verspricht traditionell eine außergewöhnlich stimmungsvolle Atmosphäre unter Flutlicht. Die Mannschaft baut auf die Unterstützung ihrer Fans, um den Bock umzustoßen und die ersten Punkte für den Weg aus dem Tabellenkeller einzufahren. ❤️🖤
📊 Spiel auf einen Blick
Rheinlandliga, 5. Spieltag, Saison 2026/2027
SG 2000 Mülheim-Kärlich – VfB Linz 4:0 (1:0)
SG 2000 Mülheim-Kärlich: Jonas Landen (T) – Tizian Sauer (75. Sebastian Hollendung), Tom Weis (75. Christoph Fritsch), Martin Jacobs, Pascal Steinmetz, Tim Thielen, Dominic Fuß (65. Yannic Niclas Semmler), Niklas Ternes (C), Christian Scheu (74. Elias Mohebzada), Marcel Pitsch, Maxim Pede (75. Tobias Uhrmacher)
VfB Linz: Tyron Wielpütz (T) – Dogus Könez, Niklas Klein (C), Meris Siljkovic, Manuel Rott (80. Luca Eric Kirschbaum), Florian Mamuti, Till Rauschenberger, Moritz Rott, Milot Juniku, Manuel Reuschenbach (65. Marlon Owczarzak), Fabio Schopp (88. Ricardo Pecoraro)
Schiedsrichter: Moritz Schillo
Assistenten: Philipp Kliche und Philip Dej
Zuschauer: 350
Tore: 1:0 Martin Jacobs (8.) · 2:0 Pascal Steinmetz (46.) · 3:0 Martin Jacobs (52., Kopfball nach Freistoß) · 4:0 Tim Thielen (82.)