Der VfB Linz hat sein Auswärtsspiel bei Eintracht Trier II, der Reserve des Regionalligisten, mit 2:4 (0:2) verloren. Nach einem 0:2 zur Pause glich die Kaiserbergelf durch Fabio Schopp und Manuel Rott zum 2:2 aus und war anschließend näher am 3:2 als die Gastgeber. Trier traf dann aber mit etwas Glück durch Tom Richter zum 3:2, und Noah Schuch setzte mit einem Traumtor aus großer Distanz den Schlusspunkt zum 4:2.

Kompakter Start, eiskaltes Trier

Die Kaiserbergelf begann kompakt und engagiert. Die erste gute Chance hatte der VfB Linz: Nach einem Eckball köpfte Manuel Rott knapp am Tor vorbei. Kurz darauf eroberte Luca Kirschbaum den Ball und zog aus der Distanz ab. Der Trierer Torwart stand weit vor seinem Tor und war schon geschlagen, doch der Ball flog knapp über die Latte.

Eintracht Trier II nutzte seine Chancen dagegen konsequent. Morlaye traf gleich zweimal und brachte die Gastgeber mit 2:0 in Führung. Danach war die Partie ausgeglichen, große Torchancen gab es auf beiden Seiten keine mehr. Aus Linzer Sicht ging es mit 0:2 in die Pause.

Die Kaiserbergelf dreht auf 🔥

Nach dem Seitenwechsel war der VfB Linz eine andere Mannschaft und legte los wie die Feuerwehr. Mit viel Energie und Leidenschaft drängte die Kaiserbergelf auf den Anschlusstreffer und wurde belohnt: Fabio Schopp fasste sich ein Herz und traf mit einem satten Schuss ins kurze Eck zum 1:2.

Der VfB blieb dran. Florian Mamuti setzte sich stark und kämpferisch durch, flankte auf Manuel Rott, und der traf zum umjubelten 2:2-Ausgleich. ⚽

Jetzt hatte der VfB Linz das Spiel im Griff und drängte auf die Führung. Mehrmals wurde es gefährlich vor dem Trierer Tor. Einige Angriffe wurden allerdings wegen Abseits abgepfiffen, und diese Entscheidungen waren aus Linzer Sicht fragwürdig.

Ein unglückliches 3:2 und ein Traumtor zum Schluss

Dann kam es so, wie es in den letzten Wochen schon öfter gekommen war: Das Glück stand wieder nicht auf Seiten der Kaiserbergelf. Beim 3:2 für Eintracht Trier II half der Zufall mit. Tom Richter traf zunächst nur den Pfosten. Der Ball prallte zurück, sprang von Richters eigenem Bein wieder Richtung Tor und rollte schließlich über die Linie.

Der VfB Linz warf danach alles nach vorne und suchte den Ausgleich. Stattdessen machte Trier alles klar: Noah Schuch zog aus großer Distanz ab und traf mit einem echten Traumtor. Linz-Torwart Philipp Nüsse stand weit vor seinem Tor und kam nicht mehr an den Ball. Endstand 4:2 für Eintracht Trier II.

Fazit: Nicht alles schlecht, jetzt heißt es zusammenrücken 💪

Die Niederlage ist bitter, aber in Trier war längst nicht alles schlecht. Vor allem die Reaktion auf das 0:2 und die starke Phase nach der Pause machen Mut. Die Kaiserbergelf kämpfte sich zurück, glich aus und war der Führung zwischenzeitlich näher als der Gegner. Punkte gab es für den VfB Linz trotzdem wieder keine.

Jetzt muss sich die Mannschaft schnell sammeln, denn am Sonntag wartet die nächste schwere Aufgabe: Im Heimspiel kommt die SG Hochwald, die derzeit ebenfalls in starker Form ist. ❤️🖤

📊 Spiel auf einen Blick

Rheinlandliga, 9. Spieltag, Saison 2026/2027

Eintracht Trier II – VfB Linz 4:2 (2:0)

Trier II: Ferring – Erasmy, Yavuz (68. Schuch), Richter, Wacht, Morlaye (86. Hoffmann), Filipe, Abdulrafiu, Marx (70. Stepanchenko), Kushnarenko, Gromzick (78. Petry).

Linz: Nüsse – Mo. Rott, Klein, Juniku, M. Siljkovic (78. A. Siljkovic) – Rauschenberger (83. Stoffels), Becker (64. Kill), Mamuti – Schopp, Ma. Rott (64. Owczarzak) – L. Kirschbaum.

Schiedsrichter: Patrick Mattern (SV Blankenrath).

Zuschauer: 85.

Tore: 1:0 und 2:0 Soumah Alkaly Morlaye (12., 14.), 2:1 Fabio Schopp (49.), 2:2 Manuel Rott (56.), 3:2 Tom Richter (80.) 4:2 Noah Schuch (86.).