Rainer Esch holte sogar die Sportbund-Präsidentin nach Linz

Längst nicht allen erfolgreichen Sportlern konnte der große Sitzungssaal der VG-Verwaltung Platz bieten, die der Einladung der Abteilung „Hobbysport“ des VfB Linz um den Vorsitzenden Friedhelm Konrad zur traditionellen Verleihung des Deutschen Sportabzeichens gefolgt waren. „Die Bunte Stadt am Rhein verfügt über ein überaus starkes Vereinsleben. Der VfB engagiert sich als der größte Sportverein das ganze Jahr über“, so Stadtbürgermeister Hans Georg Faust, der neben den zahlreichen Breitensportler auch die Präsidentin des Sportbundes Rheinland, Monika Sauer, begrüßen konnte, bevor er den erfolgreichen Sportlern mit den besten Wünschen Urkunden und Anzeichen überreichte.

Erneut ein neuer Teilnehmer Rekord

„Sie haben dazu beigetragen, dass wir heute mit insgesamt 185 Deutschen Sportabzeichen einen Rekord verkünden können“, freute sich Friedhelm Konrad. Sein Dank galt den Sportabzeichen-Abnehmern Jutta Mönnig, Peter Busslei, Uwe Prassel und Horst Stiwizyus, vor allem aber Josef Weber, dem es immer wieder gelungen sei, neue Teilnehmer für das Sportabzeichen zu begeistern, erinnerte er, um zunächst Kindern und Jugendlichen die Sportabzeichen zu übergeben.

Zum zweiten Mal die Anforderungen für Bronze hatten Leo Hammerstein, Alina Rahm und Finca Rudolf erbracht, zum dritten Mal Maximilian Glätzner und Thomas Schmitt; während Lina Binakaj zum fünften Mal Bronze in Empfang nahm. Erstmals das silberne Jugend-Sportabzeichen erhielten Friedrich Becker, Joel Böhme, Cleo Braun, Oskar Britz, Robin Denker, Melissa Grygenc, Marian Hefner, Linus Kalkofen, Nik Kirsch, Felix Klaes, Linus Mauerberger, Hendrik Mielke, Niclas Neubarth, Charlotte Paffhausen, Zoe Scharfenstein, David Schützeichel, Fabian Schuh, David Skalinov, Neelja van Beek, Franziska und Robert Wengert sowie Lian Zedodehkani. Über das zweite Mal Silber konnten sich Joshua Effert, Jack Fischer, David Frömgen, Max Hammerstein, Ben Kirsch, Johanna Mielke, Lennox Nietzard, Ben Schmitt und Maximilian Warmth freuen. Zum dritten Mal erfolgreich in dieser Leistungsklasse waren Leon Binakaj, Anna Glätzner, Philipp Heldt, Fabian Ince, Fabio Schopp und Maya Warzecha, während Antonia Baumeister und Finja Lohmann das vierte, Silas Kalkofen, Frederic Lebenstedt, Florian Velling und Lilly Weiler das fünfte sowie Timea Hönnerscheid das sechste silberne Sportabzeichen erhielten.

Über Kinder- und Jugend Gold konnten sich zum ersten Mal freuen: Lukas Atzl, Merlin Börder, Nico Braun, Emil Britz, Emma Ditter, Jerome Duijndam, Maya Sophie Effert, Constantin Genz, Sophie Glätzner, Jan Hefner, Leni und Mara Henze, Laura und Linda Hyseni, Luca Jünger, Nils Kandels, Darian Khani, Tim Königs, Lennart Labonde, Tabea Lotter, Robinson Nortmann, Lisa Marie Seyfert sowie Magdalena und Roman Spitzer. Das zweite Mal erfolgreich waren Enric Britz, Tobias Dehms, John Hefner, Malou Nietzard, Lena Schneider, Jonas Waldek und Marlene Warmth. Kinder- und Jugend Sportabzeichen in Gold übergab Faust zudem an Sophie Alfter, Nicolas Boden, Emma Hirzmann und Mina Kamper (3), an Pauline Baumeister, Thomas Bensch, Cedric Boden, Aylin Ince, Sarah Kleinlein, Daniel Waldek und Lea Warzecha (4), an Florian Dehms, Marie Hirzmann, Caroline Kröll und Tim Weiler (5), an Jan Düsel, Mark Grathoff, Silas Hönnerscheid und Eric Paffhausen (6), an Gemma Fischer und Simon Waldek (7), an Jonas und Lisa Baumann (8), an Erik Grathoff, Tobias Konrad und Vivien Schuster (9) sowie an Nele Mönnig (10) und Nikolas Konrad (11).

Bei den Männern und Frauen hatten mit Dominik Lütgenau und Johannes Westhofen zwei Sportler die erstmals Anforderungen für das Sportabzeichen in Bronze erfüllt, was Helge Waldek bereits zum dritten Mal gelungen war. Zum zweiten Mal hatten Nicole Hammerstein und Ursula Schmitz die Anforderungen für das Sportabzeichen in Silber erfüllt, Karla-Sophie Böhme bereits zum sechsten Mal. Erstmals das Sportabzeichen in Gold erhielten Talan Emmerich, Lizzy Fischer, Daniela Fincke, Ute Grober, Dietrich Kurek-Kurka, Felix Kurtenbach, Jaska Nuutinen und Jan Lebenstedt. Zum zweiten Mal gülden erfolgreich waren Christiane Bauer, Jörg Börder, Tim Bungart, Michael Erlenbach, Jörg Kahlert, Lydia Kalkofen, Juliane Königs, Lisa Marie Kick, Timon Mönnig und Tina Sinzig-Frömbgen. Über die dritte Auszeichnung freuen konnten sich Sabine Börder, Marius Frömbgen, Markus Over und Philipp Verhaelen, über die vierte Daniela Baumann, Thorsten Brandt, Ralf Hammerstein, Viktoria Hundrieser, Ulrike Puderbach, Beate Schlemmer, Horst Stiwizyus und Daniel Weber. Das erste Bicolor-Abzeichen, also mit der Zahl „5“ erhielten Rochus Allert, Willi Baumann, Volker Konrad, Andreas Mertesacker, Uli Moog, Dieter Reinke, Peter-Josef Salz und Katharina Weiler. Das sechste Mal hatten Timo Boden, Peter Buslei, Germano Corazza, Thorsten Seyfert und Josef Weber die Anforderungen für das Sportabzeichen in Gold erfüllt, zum siebten Mal Martin Krings, zum achten Mal Uwe Kamp und zum neunten Mal Verena Allert sowie Katja Schuster. Weitere Gold-Urkunden händigte Faust aus an Harald Hardt, Jutta Mönnig und Rolf Schuster (11), Timo Kaufmann und Manfred Wipperfürth (14), Belinda Höcherl (16), Hannelore Hallbrock, Constantin Weiler und Martina Wipperfürth (17) sowie an Heiko Glätzner (18). Zweifarbig mit einer „20“ war das Goldene Sportabzeichen von Werner Gombert, mit einer „25“ das von Josefine Allert und mit einer „30“ das von Heiko Grathoff. Dieses Abzeichnen kann Herbert Christandl nächstes ein Jahr anstreben, während Stefan Grathoff, Anna Katharina und Hans-Jürgen Wysocki bereits auf 34 Wiederholung gekommen sind sowie Elsbeth und Ernst Peichel auf 42. Wenn Hermann Grathoff auch im kommenden Jahr erfolgreich ist, kann er sein „Goldenes“ Gold-Abzeichen im Empfang nehmen, das Werner Dörsch schon zum achten Mal übertroffen hat.

Rainer Esch zum 60. Mal

„Er hat mich auf ein absolutes seltenes Ereignis aufmerksam gemacht. Ich kann heute seinem Freund Rainer Esch gratulieren, der zum 60. Mal das Deutsche Sportabzeichen Männer-Gold erworben hat, eine nahezu unglaubliche Leistung“, so die Sportbund-Präsidentin unter dem Beifall der übrigen Sportler. Rainer Esch sei ein tolles Vorbild für die jungen Sportler“, lobte sie den 60-fachen Sportabzeichen-Absolventen, dessen Leistung auch noch vom Sportbund gewürdigt würde.

Anschließend dankte Monika Sauer vor allem den Eltern, die ihren Kindern die Gelegenheit gegeben haben, ihre Urkunden entgegenzunehmen. Die sogenannte „Olympiade des kleinen Mannes und der kleinen Frau“, wie der Erwerb des Sportabzeichens genannt wird, sei ein wichtiger Bestandteil des Breitensports und der werde im Sportbund Rheinland erfolgreich groß geschrieben. „Und zu diesem Erfolg tragen Sie mit ihren vielen erfolgreichen Sportabzeichen-Teilnehmern maßgeblich bei, zu denen ich ihnen vor allem hinsichtlich der vielen Kinder und Jugendlichen herzlich gratuliere“, erklärte die Präsidentin abschließend, bevor sich Friedhelm Konrad den 14 Familien widmete, von denen mindestens drei aus unterschiedlichen Generationen ein Sportabzeichen erhalten hatten.

Erstmals dabei mit vier Teilnehmern waren die Familien Glätzner und Hammerstein sowie die Kalkofen mit drei Teilnehmern, während die Familien Allert, Frömbgen und Waldeck (zu dritt) zum zweiten Mal eine entsprechende Urkunde erhielten. Übertroffen wurden sie von den Familien Weber (4/4. Mal) sowie Baumann und Weiler (4/5. Mal), von einem Teil der Familie Grathoff (3/7. Mal) und den Familien Konrad (3/8. Mal) Mönnig sowie Schuster (3/9.Mal), während ein anderer Teil der Familie Grathoff-Staffel unangefochten mit der 28. Auszeichnung die Tabelle der Linzer Mehrfach-Teilnehmer-Familien anführt.

Quelle: Blick aktuell

2018-12-13T08:58:37+00:00Dezember 13, 2018|Allgemein, Hobbysport|