07.04.2017 15:28

VfB Linz will die Tabellenführung auch am Sonntag nicht hergeben

Kategorie: Fußball, 1. Mannschaft
Trainer Paul Becker möchte am liebsten auch nach dem Spiel am Sonntag bei der SG Westerburg mit seinen Jungs noch an der Tabellenspitze der Bezirksliga Ost stehen.

Trainer Paul Becker möchte am liebsten auch nach dem Spiel am Sonntag bei der SG Westerburg mit seinen Jungs noch an der Tabellenspitze der Bezirksliga Ost stehen.

Der VfB Linz ist weiterhin Tabellenführer der Fußball-Bezirksliga Ost. Durch das 0:0-Unentschieden im Nachholspiel zwischen den Verfolgern TuS Montabaur und SG Weitefeld am Mittwochabend bleiben die Linzer vor dem 24. Spieltag weiterhin alleine an der Spitze.

Der Linzer Trainer Paul Becker durfte jüngst nach zwei Spitzenspielen ohne Niederlage innerhalb von nur vier Tagen richtig stolz auf seine Spieler sein. Dem hochverdienten 1:1 mit nur zehn Spielern bei der SG Emmerichenhain, das der VfB 60 Minuten lang in Unterzahl erkämpfte, folgte ein 1:0-Heimerfolg über den VfB Wissen. „Die Mannschaft ist viel reifer geworden. Die jungen Spieler haben eine tolle Entwicklung genommen. Wir sind eine echte Einheit. Nun müssen wir die guten Ergebnisse auch gegen die anderen Teams beweisen“, sagt Becker, der die SG Westerburg als einen weiteren harten Prüfstein auf dem Weg zum erhofften Aufstieg in die Rheinlandliga. Nach Beckers Meinung haben die Westerwälder in vielen Spielen ihre wahre Stärke nicht gezeigt und stehen deshalb für ihn völlig überraschend im unteren Mittelfeld der Tabelle. Der VfB Linz kann mit dem Kader der vergangenen Wochen in Gemünden antreten. Ziel ist es natürlich, die Spitzenposition weiterhin zu verteidigen. Dafür sind bei der engen Situation an der Spitze mit Sicherheit allerdings drei Punkte notwendig

Nach dem Punktgewinn bei der SG Emmerichenhain verspürt Westerburgs Trainer Oliver Meuer auch vor dem Vergleich mit dem nächsten Spitzenteam „keine Angst, aber Respekt“. Den VfB Linz stuft er als das kompakteste Team der Bezirksliga ein. „Wir müssen einen guten Tag erwischen“, folgert er. Aufgrund der Leistungen der vergangenen Wochen haben die Westerburger einigen Grund, selbstbewusst in die Partie zu gehen. Meuer hebt die Geschlossenheit hervor, vor der könne er nur den Hut ziehen. „Alle haben gemerkt, worauf es ankommt, und Punkte geliefert“ – trotz nach wie vor angespannter personeller Situation. Tamas Major hat sich zuletzt gezerrt, und „drei bis vier andere gehen auf dem Zahnfleisch“.

Quelle: Rhein-Zeitung