14.04.2017 19:52

VfB Linz besiegt Nauort nach starker Gegenwehr

Kategorie: Fußball, 1. Mannschaft
Auch im Spiel gegen den SV Fortuna Nauort machten die Spieler des VfB Linz wieder das, was ihnen am meisten Spaß bereitet: Offensivfußball spielen, Tore schießen und gewinnen. Foto: Creativ/Heinz-Werner Lamberz

Auch im Spiel gegen den SV Fortuna Nauort machten die Spieler des VfB Linz wieder das, was ihnen am meisten Spaß bereitet: Offensivfußball spielen, Tore schießen und gewinnen. Foto: Creativ/Heinz-Werner Lamberz

Der nächste Schritt in Richtung Meisterschaft und Aufstieg in die Rheinlandliga ist getan: Mit 4:1 (1:0) besiegte der VfB Linz den abstiegsgefährdeten SV Fortuna Nauort und bleibt somit Tabellenführer der Fußball-Bezirksliga Ost.

Die Rollen vor der Partie waren klar verteilt, der Spitzenreiter trifft auf den Tabellenvorletzten. Doch was auf dem Papier deutlich aussah, gestaltete sich zunächst für den gastgebenden VfB etwas schwierig. Denn mit dem Mute der Verzweiflung warf Nauort alles nach vorne und machte es den zunächst etwas zurückhaltend agierenden Linzern schwer, ihr Spiel aufzubauen. Das Mittelfeld war der überwiegende Ort des Geschehens in den ersten 45 Minuten.

Kurz vor dem Seitenwechsel übernahm der VfB jedoch zusehends die Regie. In der 40. Minute testete Michael Krupp Nauorts Torwart Jürgen Ebert, der jedoch parierte. Weniger erfolgreich war Ebert jedoch wenig später, als Dustin Friese die Heimmannschaft nach schöner Vorarbeit von Krupp mit 1:0 in Führung brachte (44.).

Mit dem Vorsprung im Rücken, bestimmte der VfB nach der Pause mehr und mehr das Spiel. Immer einen Schritt schneller am Ball und mit guten Ideen nach vorne, zeigten die Linzer, warum sie an der Tabellenspitze der Bezirksliga stehen. In der 53. Minute setzte sich Friese im Nauorter Strafraum gegen drei Abwehrspieler der Gäste durch und markierte mit einem platzierten Schuss ins lange Eck seinen zweiten Treffer der Partie zum 2:0.

Und der VfB setzte nach, machte immer weiter Druck in Richtung Tor der Westerwälder, während bei den Gästen mit zunehmender Spieldauer die Luft raus war und der Frust Einzug hielt. Oft waren die Spieler der Fortuna einen Schritt zu spät und trafen eher ihre Gegenspieler anstatt den Ball, sodass es zu vielen Spielunterbrechungen wegen kleiner Fouls an den flinken Linzer Akteuren gab. In der 73. Minute erhöhte Yannik Becker mit einem sehenswerten Weitschuss auf 3:0 für die Gastgeber.

Um sein Team noch mal zur Wachsamkeit zu ermahnen, rief der VfB-Trainer Paul Becker seinen Mannen von der Außenlinie aus zu, sich kein Gegentor einzufangen. Nur bis zur 86. Minute klappte das auch, doch zunächst drückte der eingewechselte Nicolas Kyrion den Ball bei einer Abwehraktion fast am eigenen Torwart Sebastian Seitz vorbei über die Torlinie, ehe Schiedsrichter Benjamin Klapper nach einem Handspiel von Kyrion im Strafraum pfiff und auf den Elfmeterpunkt zeigte. Jevgeny Wagner trat an und erzielte den Anschlusstreffer zum 3:1. Den Schlusspunkt setzte jedoch wieder der VfB Linz. Der eingewechselte Guido Lemke erzielte in der Nachspielzeit das Tor zum 4:1-Endstand (90. + 3).

„Die Tabelle lügt nicht, die Punktedifferenz kommt ja nicht von ungefähr“, zeigte sich Nauorts Spielertrainer Ebert gefasst ob der Niederlage seines Teams beim Tabellenführer. Zufrieden mit Spiel und dem Ergebnis gleichermaßen war der Linzer Trainer Becker: „Nauort hat gut verteidigt und sich reingehängt. Dann dauert es eben auch, bis du dir Chancen erspielst. Es war nicht einfach, aber ich denke, unser Sieg ist auch in der Höhe verdient.“

VfB Linz: Sebastian Seitz – Kastert, Lacher, Eric Becker, Joch (73. Kyrion) – Kizilkan, Krupp (71. Fiebiger), Yannik Becker, Friese – Mario Seitz, Ramovic (65. Lemke).

SV Fortuna Nauort: Ebert – Michael Kulachmetow, Schneider, Schmidt, Klems – Wagner, Tries (78. Reusch), Funda, Beyazoglu (46. Michels) – Christian Kulachmetow (46. Weiler), Pineker.

Schiedsrichter: Benjamin Klapper (Andernach).

Zuschauer: 130.

Tore: 1:0, 2:0 Dustin Friese (44., 53.), 3:0 Yannik Becker (73.), 3:1 Jevgeny Wagner (86., Handelfmeter), 4:1 Guido Lemke (90. + 3).

Quelle: Rhein-Zeitung

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