08.05.2017 08:56

Der Tabellenführer VfB Linz ist nach Zittersieg bei der SG Elbert erleichtert

Kategorie: Fußball, 1. Mannschaft
Eray Kizilkan (Nr. 15) erzielte das spielentscheidende Tor zum 2:1-Sieg des VfB Linz bei der SG Elbert. Foto: Creativ/Heinz-Werner Lamberz/RZ-Archiv

Eray Kizilkan (Nr. 15) erzielte das spielentscheidende Tor zum 2:1-Sieg des VfB Linz bei der SG Elbert. Foto: Creativ/Heinz-Werner Lamberz/RZ-Archiv

In ihrem letzten Heimspiel der Fußball-Bezirksliga-Saison hatte es die SG Elbert/ Welschneudorf/ Stahlhofen mit dem Tabellenführer VfB Linz zu tun. Während die Gäste in Sachen Aufstieg nichts anbrennen lassen wollten, ging es für die SG nur um „die Ehre“. Am Ende setzte sich der Favorit knapp mit 2:1 (2:1) durch, musste aber um die drei Punkte zittern.

Das Spiel nahm den erwarteten Verlauf: Linz stürmte, Elbert bemühte sich, nicht früh in Rückstand zu geraten. Erst nach einer Viertelstunde musste VfB-Torwart Sebastian Seitz erstmals ins Geschehen eingreifen, als er einen Freistoß von Marius Höber sicher abwehrte. Bei der nächsten Aktion hatte Höber mehr Erfolg. Sein Freistoß aus etwa 40 Metern flog über Seitz hinweg an den Pfosten, wo Tobias Brand zur Stelle war und mühelos zum 1:0 einschob (25.). Nur eine Minute später gelang Linz aber schon der Ausgleich, der fast eine Kopie des ersten Treffers war. Michael Krupps Freistoß aus 35 Metern klatschte an den Pfosten, dann an den Rücken von Torwart Kevin Jung und von dort ins Tor.

Linz blieb feldüberlegen. Doch bedurfte es wieder einer Standardsituation, um in Führung zu gehen. Krupps Ecke fand den freistehenden Eray Kizilkan, der gekonnt zum 1:2 einköpfte (37.). Der VfB agierte überlegen, doch Elbert blieb mit Kontern gefährlich.

In der zweiten Hälfte wurde die Partie immer zerfahrener, und die Mannschaft von SG-Coach Michael Diel hielt nicht nur dagegen, sondern drängte auf den Ausgleich. Christian Stera hatte in der 61. Minute eine gute Gelegenheit, doch sein Lupfer wurde noch abgewehrt. In der Folge ging es zunehmend ruppiger zu. Bei einem Kopfballduell an der Außenlinie verletzten sich der Linzer Nicolas Kyrion und der Elberter Jens Neuroth. Beide mussten ausgewechselt werden, Neuroth kam mit einer Platzwunde ins Krankenhaus.

Schiedsrichter Maximilian Kaiser, der viele Gelbe Karten verteilte, hatte große Mühe, die Gemüter von Spielern und Zuschauern zu beruhigen. In der 86. Minute zeigte er dem Elberter Höber die Rote Karte, der als letzter Mann den Linzer Dustin Friese durch ein Foul am Torschuss gehindert hatte. In der vierten Minute der Nachspielzeit scheiterte Christian Stera noch mit einem Freistoß aus 30 Metern an Torwart Seitz. Spieler und Betreuer der Gäste rissen die Arme hoch, als der Unparteiische die Partie nach 96 Minuten abpfiff.

Der Linzer Trainer Paul Becker war mit dem Ergebnis zufrieden: „Zum Schluss war es ein Zittersieg, der jedoch aufgrund unserer Feldüberlegenheit verdient war. Wir hatten deutlich mehr Ballbesitz, doch die robuste Mannschaft aus Elbert hat uns alles abverlangt.“ Sein Gegenüber Michael Diel nahm das Kompliment gerne an: „Wir haben einen Riesenaufwand betrieben, um gegen einen starken Gegner zu bestehen. Das ist uns gelungen. Meine Jungs haben toll gekämpft.“

SG Elbert: Jung – Brand, Bode, Höber, Schaaf – Klotz, Ferdinand, Gombert, Simakovic (57. Neuroth, 82. Mies) – Matthias Stera (77. Silbernagel), Christian Stera.

VfB Linz: Sebastian Seitz – Kastert, Eric Becker, Joch, Kyrion (82. Hoxhaj) – Mario Seitz (66. Tolaj), Kizilkan, Krupp, Yannik Becker – Fiebiger, Schuht (59. Friese).

Schiedsrichter: Maximilian Kaiser (Niederneisen).

Zuschauer: 120.

Tore: 1:0 Tobias Brand (25.), 1:1 Kevin Jung (26., Eigentor), 1:2 Eray Kizilkan (37.).

Vorkommnis: Rote Karte für Marius Höber (SG Elbert) wegen „Notbremse“ (86.).

Quelle: Rhein-Zeitung

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