12.05.2017 14:22

Den VfB Linz trennen nur noch vier Punkte vom Titel

Kategorie: Fußball, 1. Mannschaft
Der Linzer Trainer Paul Becker und seine Mannschaft wollen gegen den VfL Hamm ihre Hausaufgaben erledigen.

Der Linzer Trainer Paul Becker und seine Mannschaft wollen gegen den VfL Hamm ihre Hausaufgaben erledigen.

Der Fußball-Bezirksligist VfB Linz braucht aus seinen letzten beiden Saisonspielen noch vier Punkte, um sich aus eigener Kraft den Traum von der Meisterschaft und vom Aufstieg in die Rheinlandliga zu erfüllen.

Sollte den Linzern am Sonntag gegen den VfL Hamm ein Heimsieg gelingen, könnte der Ausgang im Verfolgerduell zwischen dem Tabellenzweiten SG Emmerichenhain und dem Rangdritten SG Weitefeld im Parallelspiel bereits vorzeitig die Entscheidung im Titelrennen zu Gunsten des VfB bringen. Gewinnt Emmerichenhain nicht, ist Linz bei einem eigenen „Dreier“ bereits am Sonntag Bezirksligameister 2017. Ansonsten wird die Entscheidung auf den letzten Spieltag vertagt.

Die Anspannung beim Titelfavoriten VfB Linz steigt. „Natürlich sind meine Spieler mit den Gedanken beim Saisonendspurt. Wir haben eine optimale Trainingsbeteiligung und arbeiten extrem gewissenhaft. Meine Mannschaft hat als einziges Team im Dreikampf mit Emmerichenhain und Weitefeld alles selbst in der Hand“, stellt der Linzer Trainer Paul Becker erfreut fest.

Eins stellt Becker jedoch klar: „Wir müssen am Sonntag unsere Hausaufgaben gegen Hamm erledigen. Das wird verdammt schwer. Die Gäste verfügen über die individuelle Stärke, jeden Gegner in der Liga zu schlagen. Erst wenn wir gewinnen, werden wir uns über den Emmerichenhainer Spielausgang informieren.“ Aus diesem Grund herrscht auf der VfB-Bank und im Umfeld ein Handyverbot. Auch Durchsagen von Zwischenständen wird es im Stadion auf dem Linzer Kaiserberg am Sonntag nicht geben.

Für die Gäste geht es in der Tabelle um nichts mehr. „Trotzdem werden die keine Geschenke verteilen. Das Hinspiel war schon sehr eng“, erinnert sich Paul Becker. In Hamm münzte der VfB einen 1:2-Rückstand durch zwei späte Tore von Andreas Schuht (85.) und Michael Fiebiger (90. + 1) in der Schlussphase noch in einen 3:2-Sieg um. „Wir dürfen uns nicht zu sehr unter Druck setzen und müssen geduldig auf unsere Chancen warten. Natürlich brauchen wir auch das nötige Glück und die Unterstützung der Linzer Fußballanhänger. Es ist ja schließlich schon einige Zeit her, als Linz zuletzt an die Rheinlandligatür angeklopft hat“, sagt Paul Becker, der einen deutlichen Anstieg der Zuschauerzahl erwartet.

Egal wie das Meisterschaftsrennen für den VfB Linz am Ende ausgeht, im Hintergrund wird schon eifrig am Kader für die neue Saison gebastelt. Das Trainerteam um Paul Becker, Co-Trainer Thomas Gerolstein, Torwarttrainer Andreas Kurenbach sowie Athletiktrainer und Physiotherapeut Sebastian Fabiunke haben bereits zugesagt, unabhängig von der Ligazugehörigkeit. „Sollte es nach einer tollen Saison nicht reichen, werden wir es in der nächsten Saison wieder probieren“, verspricht Becker.

Ebenfalls konnte die weitere Zusammenarbeit bereits mit vielen Spielern aus dem aktuellen Kader verlängert werden: Sebastian Seitz, Michael Krupp, Mario Seitz, Andreas Schuht, Yannik Becker, Eric Becker, Benedikt Joch, Eray Kizilkan, Nicolas Kyrion, Michael Fiebiger, Guido Lemke, Lukas Muders, Arjan Kuqi, Leonor Tolaj, Dustin Friese. Studienbedingt werden Markus Wiemer und Lukas Schlemmer den Verein verlassen, ebenfalls Alexander Kastert (berufliche Gründe). Als Neuzugang steht das Eigengewächs Arjan Hoxhaj fest.

Bis endgültig Klarheit darüber besteht, in welcher Liga der VfB in der neuen Saison spielt, ruhen weitere Personalgespräche. Geht es nach den Linzer Verantwortlichen und Spielern wäre schon dieser Sonntag ideal für eine sportliche Entscheidung.

„Wir sind rechnerisch durch“, freut sich Hamms Spielertrainer Philipp Höhner vor der Fahrt zum Spitzenreiter nach Linz über den endgültig gesicherten Klassenverbleib. „Für uns wäre es am schönsten, wenn es einen offenen Schlagabtausch gibt“, blickt er voraus. „Einigeln“ wie zuletzt gegen Emmerichenhain soll sich sein Team nicht. Nick Madronte kann am Kaiserberg nicht mitwirken. Ansonsten ist das VfL-Aufgebot komplett. Zudem reifen die Planungen für die kommende Saison. Höhner ist sehr froh darüber, dass dem Verein der junge Simon Langemann erhalten bleibt, „obwohl er weitere Angebote hatte“. Torjäger Michael Weyer verlässt Hamm hingegen in Richtung des nordrhein-westfälischen Schönenbach, wo Slobodan Kresovic Trainer ist.

Quelle: Rhein-Zeitung

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